
Wissen und Werkzeuge für Ärzte in der digitalen Welt
Die digitale Welt ist Wirklichkeit – und herausfordernd: Relevantes Wissen aus vertrauenswürdigen Quellen muss rasch auffindbar sein. Nur dann ist die digitale auch eine echte Hilfe.
Das kleine «e» steht sinngemäss für die digitale Welt. Sie manifestiert sich im Gesundheitswesen durch Schlagworte wie eHealth, eMedikation oder ePD für das elektronische Patientendossier. Die mit diesen Schlagworten verbundenen neuen Instrumente werden zweifelsohne die Arbeitsabläufe in den Spitälern und Praxen verändern und automatisieren. Auch für die Informationssuche zu Diagnose und Therapie ergeben sich in der digitalen Welt interessante Möglichkeiten.
Viele Quellen, wenig Zeit
Medizinisches Fachwissen wird in der digitalen Welt an vielen virtuellen Orten und über viele Kanäle angeboten. Arzneimittelinformationen, Werkzeuge und Hilfsmittel für das Arzt-Patientengespräch, evidenzbasierte wissenschaftliche Informationen zu Diagnose und Therapie (Guidelines, Consensus Papers) sind zuhauf vorhanden. Die Herausforderung besteht darin, die relevanten Informationen zu finden, und dies schnell sowie zeit- und ortsunabhängig. Ärzte haben in der Regel wenig Zeit. Das gilt sowohl für das Arzt-Patientengespräch als auch für das Nachschlagen von relevantem Wissen für Diagnose und Therapie. Solches Wissen muss rasch und trotzdem umfassend verfügbar sein. Gerade in Fachgebieten mit stetig ändernden Guidelines sind Ärzte darauf angewiesen, auf dem neusten Stand gehalten zu werden. Zudem erfordert die Fort- und Weiterbildung der Ärzte Wissen aus vertrauenswürdigen und möglichst unabhängigen Quellen.
Portale als Lösungsansatz und Herausforderung zugleich
Medizinisches Fachwissen wird in der digitalen Welt an vielen virtuellen Orten und über viele Kanäle angeboten. Arzneimittelinformationen, Werkzeuge und Hilfsmittel für das Arzt-Patientengespräch, evidenzbasierte wissenschaftliche Informationen zu Diagnose und Therapie (Guidelines, Consensus Papers) sind zuhauf vorhanden. Die Herausforderung besteht darin, die relevanten Informationen zu finden, und dies schnell sowie zeit- und ortsunabhängig. Ärzte haben in der Regel wenig Zeit. Das gilt sowohl für das Arzt-Patientengespräch als auch für das Nachschlagen von relevantem Wissen für Diagnose und Therapie. Solches Wissen muss rasch und trotzdem umfassend verfügbar sein. Gerade in Fachgebieten mit stetig ändernden Guidelines sind Ärzte darauf angewiesen, auf dem neusten Stand gehalten zu werden. Zudem erfordert die Fort- und Weiterbildung der Ärzte Wissen aus vertrauenswürdigen und möglichst unabhängigen Quellen.
Portale als Lösungsansatz und Herausforderung zugleich
Die digitale Welt bietet eine Vielzahl an Instrumenten für die Vermittlung von relevantem und unabhängigem Wissen. Nicht die richtige Wahl der Instrumente ist eine Herausforderung, sondern die Verlinkung der verschiedenen Wissensquellen. Die Darstellung der Informationen und die Benutzerfreundlichkeit sind weitere entscheidende Kriterien für die Akzeptanz eines Portals. Anders als andere Wissensportale verstehe ich evidentia.ch vor allem als Werkzeug: Es soll den Arzt im Spital oder in der Praxis bei der Diagnose und bei Therapieentscheidungen ad hoc unterstützen. Alle relevanten Informationen eines Krankheitsbildes sind einheitlich dargestellt auf einer einzelnen Site. Die Resultate häufig gemachter Abfragen von Arzneimittelinformationen sind verlinkt mit den aktuellen Informationen zu Diagnose und Therapie. Diese Verlinkung von relevantem Wissen in einem Krankheitsbild ermöglicht neben der Ad-hoc-Anwendung auch die Fort- und Weiterbildung der Ärzte.
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